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DIE SEXUALENERGIE WIRD MESSBAR

„Power für den ganzen Tag“, G. H. Eggetsberger

Im Jahre 1993 begannen wir mit einer neuen Untersuchungsreihe. Wir wollten die menschliche Sexualität und vor allem dem Orgasmus erforschen. Ausschlaggebend für den Beginn dieser Forschungsreihe war, dass viele Menschen, die bei uns ein Konzentrationstraining absolvierten, oft auch maßgebliche Verbesserungen ihrer sexuellen Empfindungen erfuhren. Dafür suchten wir Erklärungen. Als wir nach Studium der Sexual-Fachliteratur bemerkten, dass die meisten Forschungen sich ausschließlich mit den Geschlechtsorganen beschäftigten, war dies für uns sehr unbefriedigend und wir suchten Erklärungen für dieses Phänomen im Nervensystem und vor allem im Gehirn. Hier interessierten uns besonders die hirnelektrischen Abläufe vor und während Orgasmus.

Bei Hirnfeldmessungen während des Geschlechtsverkehrs (der Versuchsperson wurde ein tragbares Hirnfeldmessgerät mit Aufzeichnungsvorrichtung mit nach Hause gegeben) zeigte sich, dass die rechte Gehirnhälfte sich nach und nach mit mehr Energie auflädt als die linke Hirnhälfte. Das Gehirn "speicherte" immer mehr und mehr Energie, bis sich diese bei einem bestimmten Sättigungsgrad wieder entlädt. Diese Forschungsarbeit war deswegen schon interessant, als wir erkennen konnten, je aktiver und interessierter der Mensch wurde, umso mehr und schneller strömte Energie in sein Gehirn. Für mich als Forschungsleiter ergab sich die Frage: Woher kommt diese Energie, wo wird sie erzeugt? Mich interessierte vor allem die Quelle dieser "Sexualenergie".
Bei der nun folgenden Suche erinnerte ich mich an den Pc-Muskel (Pubococcygeus Muskel), der beim Geschlechtsverkehr eine tragende Rolle spielt. Schon frühere Untersuchungen darüber zeigten, dass dieser Muskel mit der Orgasmusfähigkeit stark verbunden ist. Durch Biofeedbacktraining des Pc-Muskels (hierzu entwickelten wir eine spezielles Trainingsgerät) lernten Frauen mit Pc-Muskelschwäche unter Aufsicht eines Gynäkologen, diesen wieder zu kräftigen.

Einer spontanen Idee folgend, versuchte ich, die Pc-Muskelenergie im Gehirn zu messen. Mein Gedanke war, dass durch das Zusammenziehen des Pc-Muskels freiwerdende Energien über das Rückenmark ins Gehirn weitergeleitet werden und sich dieser Prozess durch eine feine Hirnfeldveränderungen zeigen würde. Zuerst musste aber eine spezielle Gerätekonfiguration entwickelt werden.

ETWAS MEHR ALS NUR EIN SIGNAL

Beim ersten Versuch mit dieser neuen Messanordnung erwartete ich ein kleines Signal, sobald der Pc-Muskel angespannt wurde. Ich stellte mich beim ersten Versuch selbst zur Verfügung und spannte mehrmals den Pc-Muskel an. Ich war über das Messergebnis verblüfft. Das war kein kleines Signal, sondern eine enorme Veränderung. Um einen Messfehler auszuschließen wiederholte ich diese Versuche mehrmals: Es ergab sich immer wieder dasselbe Bild. Ich notierte mir einige Geräteeinstellungen und wollte nochmals den Muskel aktivieren, doch der Effekt blieb aus. Also doch ein Zufall, ein Messfehler? Ich probierte es noch einmal, spannte den Muskel an – nichts! Ich setzte mich anders in den Sessel und da war sie wieder, diese unglaubliche Aufladung! Mit jeder Muskelanspannung stieg die Energie in meinem Kopf an. Was war anders? Ich nahm im Sessel wieder dieselbe Position ein wie beim Fehlversuch und es kam neuerlich trotz aller Anspannung zu keiner weiteren Aufladung des Gehirns. Ich erkannte, dass die Energie mit gekrümmten Rücken kaum floss. Nun testete ich alle anderen Muskeln des Körpers. Ich spannte die Bein-, die Bauch-, die Schulter- und die Stirnmuskeln an, ich ging alle Muskeln durch, bei keinem zeigte sich dieser Aufladungseffekt des Gehirns, gleichgültig welche Haltung ich auch einnahm. Im Gegenteil, beim Anspannen mancher Muskelpartien sank die Energie im Gehirn sogar. Nur der Pc-Muskel setzte diese Energie frei. Ich war euphorisch, sofort wurde das Experiment auch mit anderen Personen durchgeführt. jeder konnte es, egal ob Mann oder Frau welchen Alters, allein die Haltung war auch bei allen anderen ausschlaggebend. Die Energie strömte r b der Wirbelsäule, andernfalls war sie blockiert.

Jetzt wurde mir klar was für einen Effekt ich hier messen konnte. Es war der Aufladungsvorgang des Gehirns durch den Pc-Muskel – es war die Sexualenergie. Kein Mensch hatte diesen Effekt vorher messtechnisch nachgewiesen.

ICH WUSSTE,

1. diesen Effekt kann man für die Sexualtherapie nützen, indem man Menschen mit Orgasmusproblemen lernt, genügend Energie (durch den Pc-Muskel) ins Gehirn zu bringen, sodass ein Orgasmus entstehen kann.

2. Diese Energie -die ich Pc-Energie (PcE) nannte- ist identisch mit der Sexual- und Lebensenergie der östlichen Weisen. Sie ist identisch mit der indischen Kundalini-Energie, mit der chinesischen Chibzw. der japanischen Ki-Energie und mit vielen anderen Auffassungen aus Kulturen in denen Lebenskraft als Quelle alles Höherem beschrieben wird.

Das bedeutet, dass die Kundalini-Energie messbar ist, und nicht nur das, ich konnte auch Übungen zur sofortigen Aktivierung zusammenstellen, sodass alle Menschen auf einfache Weise diese Energie aktivieren können. Die Yogis und Weisen hatten doch recht: es gibt eine Energie, deren Ursprung im Beckenbereich liegt die über das Rückenmark aufsteigt und sich im Gehirn konzentriert wobei der größere Anteil in der rechten Hirnhälfte zu finden ist.

zitiert aus: „Power für den ganzen Tag“, G. H. Eggetsberger S.13 – 14


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